Methadon – die ultimative Krebstherapie?

17. Juli 2017 – 19:03

Von wize.life:

Forscherin verkündet Durchbruch in Krebs-Therapie – bis die Uni-Klinik ihre Beiträge löscht
News Team
10.07.2017, 14:01 Uhr
Beitrag von News Team

Krebs ist in über 50 Prozent der Fälle noch immer eine tödliche Diagnose. Selbst mit Chemotherapie gelingt es oft nicht, die Tumorzellen zu zerstören. Ein neues Präparat schürt nun ganz vorsichtig neue Hoffnung.

Die Chemikerin Claudia Friesen von der Uniklinik Ulm hatte bereits vor zehn Jahren per Zufall herausgefunden, dass das Schmerzmittel Methadon Krebszellen absterben lassen kann. Die Forscherin sieht sich von der Pharmaindustrie ausgebremst, weil Methadon vergleichsweise billig ist.

Jetzt wendet sich offenbar auch das Uni-Klinikum, das Friesens Forschungsergebnisse publiziert hatte, gegen sie. Dort, wo einst auf der Homepage Auskünfte über die neue Therapieform standen, heißt es nun lapidar:

Sorry, die Klinikumsleitung hat am 05.07.2017 die Fragen und Antworten zum Thema Methadon in der Schmerz- und Tumortherapie eigenmächtig gelöscht.

mehr bei wize.life (abgerufen am 17. Juli des Jahres 2017)

  1. Ein Kommentar zu “Methadon – die ultimative Krebstherapie?”

  2. Zitat aus der Sendung „plusminus“ vom 13.04.2017 :
    „- Eine Ulmerin Forscherin entdeckt, dass Methadon die Chemotherapie effektiver macht.
    – Für die Zulassung fehlende klinische Studien werde nicht finanziert.
    – Pharmaindustrie gibt kein Geld, vermutlich weil sich mit Methadon kein Geld verdienen lässt.“
    und weiter:
    „Das Drogenersatzmittel Methadon ein Krebskiller? Die Forscherin zeigt uns Patientenbeispiele: Selbst große Tumore im Hirn, die auf keine Therapie mehr ansprachen, verschwanden. Bei einem anderen Patienten waren Metastasen in der Leber nicht mehr vorhanden. Ihre Forschungen zeigten, dass Methadon bei den unterschiedlichsten Krebsarten die Wirkung der Chemotherapie drastisch erhöhen kann.“

    Von Prosperity zu 17.07.2017

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