Heilkräftige Ernährung-Teil 3: Gesundheitliche Wirkungen von Kohl

26. August 2014 – 15:45

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Heilkräftige ErnährungTeil 3

Kohl und Kraut – ein gesundheitlicher „Vieles-Könner“

Hier kommt nun Teil 3 meiner Kurzfassung von Galina Schatalovas Buch „Heilkräftige Ernährung“

Heute geht es um Kohl oder Kraut( werden synonym verwendet) und dessen gesundheitlich positiv wirkenden Eigenschaften.

  • Weißkraut, Blaukraut, Rosenkohl, Blumenkohl, Brokkoli, Kohlrabi…und viele weitere mehr sind seit Jahrtausenden auf dem Speiseplan der Menschen.
  • Die Ärztin Schatalova betont, dass Menschen, die ein, zwei Gläser Krautsaft pro Tag trinken, frischen Krautsalat essen, oder einfach zwischendurch ein paar knackige Krautstücke zu sich nehmen, sich durch Gesundheit und Langlebigkeit auszeichnen.
  • So kann laut Schatalova Kraut uns in jeglicher Form heilsam sein, da es dem oft durch ein zu saures Milieu überlasteten Darm bei einer radikalen Entschlackung helfen kann.
  • Auf diese Weise könnten chronisch Kranke, besonders mit Herz- Kreislaufbeschwerden und Krebs geheilt werden.
  • Auch würde so das Immunsystem wieder hergestellt und gestärkt werden.

Sie plädiert dafür, Kraut frisch zu verwenden, weil seine zarten Blätter genau wie Obst in nicht mehr als zwei Stunden verdaut werden.

Bei Funktionsstörungen der Schilddrüse kann jedwedes Kraut sehr hilfreich sein, da es viel Jod enthält, ebenso bei Niereninsuffizienz.

  • Das im Kraut enthaltene Kupfer wirkt heilsam bei einer Schädigung des Zentralnervensystems.
  • Die Tartronsäure hilft bei einer Störung des Fettstoffwechsels.

Brokkoli beugt nach Schatalova der Bildung von Arteriosklerose vor und gilt als Verjüngungsmittel.

Es lohnt sich Brokkoli im Garten zu pflanzen.

Wenn man eine Rose erntet, wachsen 4 oder 5 nach. Ein Strauch mit etwa 50 cm Durchmesser könne einen Menschen bis zu 4 Wochen ernähren. Die getrockneten Rosen dieser Pflanze(falls man ein genügend großes Beet angepflanzt hatte) könnten laut Schatalova die Gesundheit einer ganzen Familie für 1 Jahr sichern.

Rosenkohl hat mehr Kalium, Magnesium und Eisen als alle anderen Kohlsorten.

Kohlrabi gilt als Schutzmittel bei geringen Dosen Röntgenstrahlen.

 Schatalova gibt uns einige Rezepte für Kohlsalat und Kohlgemüse, betont aber, dass der frisch gepresste Krautsaft eines der besten Nahrungsmittel überhaupt sei.

Dafür nennt sie 2 Gründe:

1) Der Saft wird innerhalb weniger Minuten aufgenommen und verdaut und reichert den Organismus mit Kalzium, Natrium, Chlor, Kalium, Phosphor, Magnesium, Schwefel, Stickstoff, Eisen, Silizium, Jod, Mangan, Sauerstoff, Wasserstoff, Fluor an – mit all den Elementen, die für den Menschen lebensnotwendig sind.

2) Der Saft enthalte organisches Wasser von höchster Qualität. Dies sei äußerst wichtig für die Wiederherstellung der Lebenskräfte des Organismus.

Weitere Vorteile des Krautsaftes:

  • Krautsaft enthält viele Vitamine, Mineralien und Spurenelemente .
  • Frischer Kohlsaft ist besonders bei Magenkrankheiten hilfreich.
  • Frischer Krautsaft ist  in der Volksmedizin seit vielen Jahrhunderten bekannt!
  • Er gilt als bewährte Medizin auch  bei Magengeschwüren. (sogenannter Anti-Ulkus-Faktor)
  • Inzwischen wurde auch wissenschaftlich bestätigt, dass  bei einer Kur mit frisch gepresstem Krautsaft Magengeschwüre in den meisten Fällen völlig  ausheilen.

Über die Bedeutung guten Wassers für unseren Organismus werde ich einen eigenen Artikel schreiben.

Es lohnt sich, sich mit dem Thema Wasser zu beschäftigen, denn Wasser ist die Grundlage allen Lebens, und wir sollten darauf achten, nur das beste, natürlichste Wasser zu uns zu nehmen.

In diesem Sinne wünsche ich allen: Fröhliche und gesunde Kohl- oder Krautzeit!!

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  1. 6 Kommentare zu “Heilkräftige Ernährung-Teil 3: Gesundheitliche Wirkungen von Kohl”

  2. ein sehr schöner Beitrag. Vielen Dank.

    Von Lady zu 26.08.2014

  3. Ein sehr schöner Artikel. Vielen Dank. Wie mache ich denn Krautsaft am besten? Wahrscheinlich brauche ich einen professionellen Entsafter. Kannst Du einen empfehlen?
    Enthält jedes Kraut gleich viel Jod oder gibt es da Unterschiede?

    Von Methusalem zu 27.08.2014

  4. Danke! Am besten macht man Krautsaft in einem normalen Entsafter. Gut ist es, verschiedenste Kohlsorten klein zu schneiden und in den Siebeinsatz zu tun. Unten füllt man den Behälter mit „gutem“ Wasser. So wird der Kohl schonend mit Dampf entwässert. Anschließend füllt man ihn bis zum obersten Rand in Glasflaschen mit einem Twist-off Deckel(z.B. in eine leere Glasmilchflasche).Die Flasche kurz auf dem Kopf stehen lassen, dann ist sie luftdicht verschlossen. So kann man den Saft wochenlang im Kühlschrank aufheben, und auch geöffnet hält er viele Tage! Natürlich kann man den Saft auch in einem normalen Kochtopf herstellen. Dazu füllt man sauberes Wasser und die Kohlstücke ein, lässt das Ganze auf kleiner Flamme kochen und gießt anschließend das Kohlwasser in Flaschen (wie oben beschrieben. Schonender ist allerdings das Dampfgaren! Ein Glas Kohlsaft in kleinen Schlucken über den Tag verteilt trinken- kann fit, basisch und gesund machen!!:-)

    Von marianne zu 27.08.2014

  5. Nachtrag zum Artikel „Heilkräftige Ernährung Teil 3:Menschen mit einer entzündeten Bauchspeicheldrüse sollten laut Schatalova Krautsaft nicht zu sich nehmen!
    Außerdem betont sie, dass Brokkoli bei Weichteilödem und Diabetes sehr gute Heilwirkungen hätte!

    Von Marianne Kuntze-Wagner zu 1.09.2014

  6. Yes, wie wahr, damit fing alles an. Kissenwelt.

    Von ITIS zu 1.09.2014

  1. 1 Trackback(s)

  2. 27.06.2015: Brokkoli als Gesundheitsquelle - Körper Entgiften

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