Glauben Sie keinen „Experten“ – 90% der medizinischen „Erkenntnisse“ sind falsch!

18. August 2014 – 20:24
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Rainer Sturm / pixelio.de

Haben Sie auch schon mal Ihren Arzt nach den Ursachen für Ihre Krankheit gefragt? Kam ihnen die Antwort wissenschaftlich vor? Natürlich nicht. Es ist ähnlich wie in der Kirche, wenn man nach Beweisen für Gott fragt.

David Freedman fängt in seinem Buch „Falsch!“ damit an, daß zwei Drittel(sic!) der in medizinischen Fachzeitungen veröffentlichten „Funde“ sich innerhalb weniger Jahre als sicher falsch herausstellen. Es wird dann nur schlimmer. 90% allen bisherigen schulmedizinischen „Wissens“ stellt sich als unzureichend oder komplett falsch heraus. Es gibt eine 1 zu 12 Chance, daß die Diagnose eines Arztes nicht nur falsch ist, sondern dem Patienten wesentlichen Schaden zufügt. Das ist ganz ähnlich in anderen Gebieten wie Wirtschaft und Finanzen.
Die Hälfte aller Zeitschriftenartikel enthält mindestens einen faktischen Fehler!

Warum kann dies gerade auf dem Gebiet der sog. Medizin so sein? Warum hat die Medizin so einen Anspruch die einzige Wahrheit zu sein? Ich denke das ist so gewachsten und wird eben auch als Herrschaftsinstrument verwendet. Für mich bedeutet ein wissenschaftliches Experiment eine Beschreibung einer Tätigkeit zur Untermauerung einer Hypothese. Dies erfordert natürlich ein Kontrollexperiment. Werden keine Kontrollexperimente durchgeführt oder publiziert, darf kein Wissenschaftler seinem Experiment eine Beweiskraft zuschreiben oder behaupten, dass seine Aussagen wissenschaftlich seien. Da Wissenschaftsbetrug nicht als Straftat definiert wurde, glauben „Wissenschaftler“ tun und lassen zu können was sie wollen ohne zur Verantwortung gezogen zu werden. Die „Wissenschaft“ agiert strafrechtlich gesehen außerhalb jeder Kontrolle.

David H. Freedman: „Falsch!“, Riemann Verlag (August 2010)

Nur in Deutschland wird die Wissenschaft durch das Grundgesetz, Artikel 5, Satz 3 („Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung“) an die Verfassung und damit an das Gesetz gebunden. Hierdurch werden Verletzungen der Würde und Körperverletzungen durch „wissenschaftliche“ Irreführungen ausdrücklich verboten. In der Praxis verhalten sich jedoch einige „Wissenschafter“ und „Forscher“ allerdings so, als ob sie nur den ersten Satz von Artikel 5 (3) des Grundgesetzes gelesen hätten und meinen, dass sie frei seien von allen Verpflichtungen.

Robert Cialdini: „Die Psychologie des Überzeugens“

Warum vertrauen die Menschen also trotzdem den „Experten“? Eine Antwort findet man z.B. in Robert Cialdini: „Die Psychologie des Überzeugens“:

Dadurch, daß wir uns auf „Experten“ verlassen, sparen wir uns Zeit. Es ist ein nützlicher Mechanismus, um vom sozialen Zusammenleben zu profitieren. Arbeitsteilung ist nichts anderes. Wir lernen schon früh, daß „andere“ es besser wissen. Zuerst die Eltern, dann die Lehrer, Professoren, Vorstände, Gutachter, etc. etc. … eben die „Experten“.

Doch sollten wir genau prüfen, wen wir für „Experten“ halten. Die etablierten Medien berichten nicht frei, sondern auf Druck der dahinter stehenden Interessen, wie Uwe Krüger in seinem Buch „Meinungsmacht“ sehr gut zeigt:

Uwe Krüger: „Meinungsmacht“, Halem Verlag (4. Februar 2013)

Das ist mit der Grund, warum es diesen Blog hier gibt. Wir zensieren nicht, wir lassen alle Kommentare zu und sind nicht durch Hintermänner finanziert. Wir möchten ganz persönlich herausfinden, was uns zu einem langen und gesunden Leben verhelfen kann. Und wir werden uns nicht hereinlegen lassen von den Interessen großer – sagen wir mal Marktteilnehmer. Und wir fordern unsere Leser auf: prüft selbst, denkt selbst und handelt danach. Es geht um euer Leben!

Quellen: angegebene Bücher und dieser Artikel auf englisch: http://content.time.com/time/health/article/0,8599,1998644,00.html

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  1. 6 Kommentare zu “Glauben Sie keinen „Experten“ – 90% der medizinischen „Erkenntnisse“ sind falsch!”

  2. „Haben Sie auch schon mal Ihren Arzt nach den Ursachen für Ihre Krankheit gefragt?“

    Will ich denn die Ursache überhaupt wissen?Diese macht mich transparent.

    Wenn ich hier schreibe das ich keine Gallenblase mehr habe, habe ich hiermit gebeichtet?

    Nach neuer Medizin könnte man das vielleicht so sehen, denn der Wirkung sind ja Gefühle und Erlebnisse vorhergegangen …

    Von Vogel zu 19.08.2014

  3. Ja, Du sprichst genau das Problem an. Die Menschen leben in einer Art Trancezustand was die Medizin angeht. Der KFZ-Mechaniker wird bis zuletzt gestresst, was denn nun die Ursache war. Wir wollen wissen, warum unser Handy oder unser Computer nicht mehr funktioniert, sind interessiert an Erklärungen für die Scheidung vom Adeligen und Popstars, aber wenn es um unsere eigene Gesundheit geht, hängen wir die Verantwortung in die Garderobe im Wartezimmer und hören nahezu blind auf den Arzt. Wer fragt schon nach?
    Nein, Du hast nicht gebeichtet. Ich kenne sehr wohl das Programm, das abgelaufen sein muß – ein Revierärger– oder Identitätskonflikt – aber weiß ich deshalb was Du damals empfunden hast? Weißt Du es selbst? Auch die sog. neue Medizin löst uns nicht von der Verantwortung für unser Leben.

    Von Michael H. Wagner zu 19.08.2014

  4. Das sehe ich auch so! Wir lernen nirgendwo, ein „mündiger Patient“ zu sein. Dabei kann unser Leben davon abhängen.
    So sollten wir uns selbst beibringen, bei allem mitzudenken, nachzufragen und letztendlich eigenverantwortlich zu entscheiden!Nur so können von sich selbst, bzw. dem System ernannte“Experten“ eventuell dazu gebracht werden, tatsächlich welche zu werden, und mit dem „Nachfrager“ zusammenzuarbeiten als „gemeinsame Wahrheitssuchende“.

    Von Marianne Kuntze-Wagner zu 19.08.2014

  5. So kann ein Wissens- und Erfahrungs-Netzwerk entstehen, dass uns vielleicht wirklich frei und mündig macht!

    Von Marianne Kuntze-Wagner zu 19.08.2014

  6. Ist doch klar, wenn es ums Auto, Computer oder dem Adeligen geht, geht es um Dinge außerhalb von mir.
    Ist doch immer nett sich über andere zu unterhalten. Aber vor mir selber da habe ich doch Angst, und wehe einer sagt was über mich!! „Revierärger“ ist doch mal ein nettes Wort.

    Es kommen ja oft mehrere Dinge zusammen. Veranlagung,Ernährung,Hormonschwankung & Konflikt.
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    Einige Zeit-lang nach der OP gibt mir eine Freundin ein schönes Rezept wie man Gallensteine (die sich immer wieder nach-bilden) leicht selber entfernt.
    Ein paar mal etwas trinken, was nicht schmeckt, ist aber im Vergleich zu einer OP viel einfacher und schneller. Verstehe im nachhinein nicht, warum da gleich die Gallenblase entfernt werden muss. Das war der zweite Schritt.

    Der Dritte Schritt und beste für mich war: Nahrungsumstellung & Konflikt lösen. (manchmal reicht eine winzige Sichtweisenänderung) und es gibt keinen Grund mehr „Steine zu bilden “ nicht wahr…

    Von Vogel zu 19.08.2014

  7. Also ich scheine ein ganz schön „mündiger Patient“ zu sein. Wer Ohren hat zu hören der hört. Ist nicht die ganze Welt voll von umherlaufender mündiger wahrsagender Patienten? Nur wer versteht Sie?

    Von Lady zu 19.08.2014

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