Walnüsse – die perfekte Gehirn-Nahrung

20. Mai 2014 – 22:09
eßbare Walnüsse

eßbare Walnüsse

Walnüsse kennen wir von Weihnachten und als Zierde von Gebäck. Doch in der Nuß steckt weit mehr als man annehmen könnte.

Je nachdem, ob frisch oder getrocknet, haben Walnußkerne einen Fettanteil von 42 bis 62,5 Prozent, 11 bis 16 Prozent Eiweiß, 15 bis 23 Prozent Kohlenhydrate. Walnüsse verfügen über den höchsten Gehalt an Linolensäure (einer für das Herz gesunden Omega-3-Fettsäure) unter allen Nussfrüchten (7490 mg/100 g). Darüber hinaus sind sie reich an Tocopherolen, eine Gruppe von vier verschiedenen Vitamin-E-Formen.[10] Dazu ist diese Frucht reich an Zink (ein wichtiges Spurenelement unter anderem für Leber und Haare) und Kalium (unter anderem für den Herzmuskel), außerdem enthält sie Magnesium, Phosphor, Schwefel, Eisen, Calcium und die Vitamine A, B1, B2, B3, C und Pantothensäure [1].

Unter anderem durch diese Inhaltsstoffe gibt es auch Beobachtungen von gesteigertem Serotonin (5-HT)- Stoffwechsel im Gehirn [2]. Das Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6-Fettsäuren, im speziellen die Linolensäure entsprechen der Zusammensetzung dieser Inhaltsstoffe in unserem Gehirn und Nervensystem.

Zudem schützen die Alphalinolensäure (ALA) und die Docosahexaensäure (DHA) unsere Zellen vor Schädigungen und Calcium-Deregulierung. So wird der Hippocampus geschützt, der bekanntermaßen mit zunehmendem Alterungsprozeß immer kleiner wird [3].

Durch den Reichtum an polyphenolischen Verbindungen haben Walnüsse ebenfalls antioxidative Wirkungen. Zusätzlich verbessern diese Inhaltsstoffe die Nervensignale [4].

Sogar eine Wirkung gegen „Krebs“[5] und positive Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System [6] wird den Walnüssen nachgesagt.

Dies alles bestätigt natürlich nur noch die „handvoll Nüsse für ein langes Leben„, bei welcher ich jetzt täglich auch auf entsprechend vorhandene Walnüsse achte.

 

Quellen:

  1. Walnüsse auf Wikipedia (abgerufen am 20. Mai 2014)
  2. Plant Foods Hum Nutr. 2011 Nov;66(4):335-40. doi: 10.1007/s11130-011-0260-2. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22048906
  3. Nutr Neurosci. 2013 Jan;16(1):13-20. doi: 10.1179/1476830512Y.0000000023. Epub 2012 Dec 4. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23321679
  4. J Nutr. 2014 Apr;144(4):561S-6S. doi: 10.3945/jn.113.184838. Epub 2014 Feb 5.
    http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24500933
  5. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24500939
  6. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24500935
  1. 11 Kommentare zu “Walnüsse – die perfekte Gehirn-Nahrung”

  2. Danke für diesen Beitrag. Walnüsse sind eine meiner Lieblingsfrüchte. Ich sehe schon an meinen Lieblingsbäumen die Walnüsse im Ansatz wachsen. Freue mich auf eine frische Ernte. Ich liebe Walnüsse mit Erdbeeren, Vanille-Eis und Sahne 🙂

    Von Advocatus Diaboli zu 22.05.2014

  3. Na toll, mit den Wallnüssen tust du dir was gutes und mit dem Vanille Eis und Sahne neutralisiert du wieder alles.
    S. Blogbeitrag Zucker – der süsssse Tod 🙁

    Von opposition zu 23.05.2014

  4. Na ich würde sagen das kommt auf das Vanille Eis und die Sahne an;) Woher willst Du wissen, daß die positiven Effekte von Eis neutralisiert werden?

    Von Michael H. Wagner zu 24.05.2014

  5. Danke für den Beitrag „Walnüsse – die perfekte Gehirn-Nahrung“. Meine 4-jährige Tochter ist so schleckig (sehr wählerisch, was die Nahrungsmittel betrifft), jedoch in Walnüsse kann sie sich reinlegen. Zu Beginn fand ich das sehr seltsam. Mittlerweile denke ich, dass die kleinen Racker viel näher an einem gesunden Essverhalten dran sind, als wir Großen.

    Von Hakamaya zu 23.05.2014

  6. Ja, Kinder wissen noch intuitiv was gesund für den Körper ist. Doch Zucker macht sehr schnell süchtig und dagegen sind die kleinen auch nicht immun. Würde sagen: langsam abtrainieren des Zuckerkonsums tut ihr sicher gut 🙂

    Von Michael H. Wagner zu 24.05.2014

  7. Nein, Nein, spiele nur die Oposition, schreibe gerade ein Buch: /Die besten Ausreden um Konflikte zu lösen./ Schreibe mir doch warum Vanille Eis und Sahne gut sind obwohl Sie Zucker enthalten und dick machen etc….

    Von opposition zu 24.05.2014

  8. Dieser Blog geht nicht um gut und böse, sondern um ein langes Leben. Vanille Eis und Sahne stehen dem nicht grundsätzlich im Wege. Es gibt wie im erwähnten Artikel beschrieben Hinweise darauf, das Zucker das Altern beschleunigt. Also sollte man davon nicht im Übermaß konsumieren. Nichts spricht aber aus meiner Sicht gegen ein gelegentliches Eis. Zu dick wird man von Ernährungsgewohnheiten nicht von einmaligem Konsum.

    Von Michael H. Wagner zu 24.05.2014

  9. Meine kleine Erfahrung zu Kindern und Süssigkeiten. Meine Nachbarin war wohl der Meinung das genau der Verbot es viel mehr ausreizen würde. Sie hatte Ihrem Sohn immer so viel Süssigkeiten gegeben wie viel Er wollte, bis er dann mal in seine Hosentasche gegriffen hat ein Bonbon gefunden hat und dieses wohl freiwillig wieder in die Hosentasche zurückgelegt hat. Also habe ich versucht es bei meinen Kindern zu versuchen diesen Weg zu nehmen. Hat aber leider nicht funktioniert, es wird in einem heuschreckenartigem Tempo alles weggenascht, da ist mir nur das bewusste einschränken geblieben ist.

    Von Hel zu 24.05.2014

  10. Oh Oh! Hat hier jemand von gut und böse was gesagt? So war das sicher nicht gemeint, aber geht es nicht ein Leben lang um böse & gut, -&+ , contra & pro? Nur eben in einer Harmonie miteinander, in einem ausbalanciertem Verhältnis?

    Sind nicht genau diese Leute die potenziellen Blogbeteiligen die ständig gut und böse in Harmonie bringen sei es geistig im Essverhalten beim Sport etc. Ist nicht genau das was das Leben verlängert?

    Also die Menschen die nur an gut, weiss und + glauben, glauben das man erst im Leben nach dem Tod wirklich glücklich sein kann und sind demnach froh wenn es endlich vorbei ist. Die googeln sicher nicht nach einem Wissen für ein langes Leben und beteiligen sich nicht an Blogbeiträgen.

    Lol, ich meine schmoll , meine erwartete Antwort war: „Walnüsse mit Erdbeeren, Vanille-Eis und Sahne im ausbalanciertem Verhältnis zueinander stehen“ und nicht das es hier nicht um gut und böse geht. Schmoll schmoll schmolli…

    Nächstes mal bedanke ich mich auch nur für den Blogbeitrag. Mal sehen ob Google Reporter das besser gefällt. Ich dachte immer Reporter und Leute sammeln sind dort wo Themen heiß diskutiert werden? Also unterhaltsam liest sich leichter.

    Wenn ich schon dabei bin….
    Ich erzähl euch mal meine Geschichte. Vor langer, langer Zeit wo ich noch klein war, hat man mir die Geschichte von einem glücklichen, ewigen Leben NACH dem Tod erzählt. Als ich dann selber denken konnte habe ich gemerkt das mich diese Geschichte nicht glücklich macht, also begab ich mich auf die Suche nach jemandem der mir die Geschichte von einem glücklichen, ewigen Leben VOR dem Tod erzählten hat. Diese Geschichte hat mir am Anfang auch viel besser gefallen. Bis ich den Film: Der 200 Jahre Mann gesehen habe, der mich wider nachdenklich gemacht hat ob ich mit meiner zweiten Geschickte den auf Dauer glücklich werden würde, denn man sollte ja auch immer von allem und jedem aussteigen dürfen wenn man nicht mehr will. Also habe ich mich mit mir geeinigt an eine Geschichte in Mitte zu glauben, also ein langes und glückliches Leben vor dem Tod. Dadurch bin ich auf diesen Blog gestoßen in der Hoffnung Menschen zu treffen die das gleiche Ziel haben.

    Freue mich auf weitere Beiträge die ich unbedingt opponieren werde wenn ich darf, denn wie soll man sonst herausfinden was stimmt, wenn wir nur immer ja sagen? Der das Ruder hier in der Hand hat kann ja lenken bei Bedarf…..

    Von opposition zu 24.05.2014

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  3. 23.10.2016: Können Mandeln das Risiko von Herzerkrankungen senken? - Körper Entgiften

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