Gibt es eine Verjüngung aus „jugendlichem Blut“?

7. Mai 2014 – 23:05

shutterstock_blood_73097899Kann wirklich ein Protein aus „jungem Blut“ den Alterungsprozeß umkehren? Es gibt Hinweise darauf. Eine interessante Theorie, die so manchen Vampir-Roman erklären würde…

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  1. 13 Kommentare zu “Gibt es eine Verjüngung aus „jugendlichem Blut“?”

  2. Warte nun schon einige Tage auf eine Antwort. Irgendwie traut sich keiner. In jedem Märchen steckt ein Stückchen Wahrheit.

    Aber wenn es den Alterungsprozess umkehren würde bedeutet das nicht das man dann auch sterben würde nur rückwärz? Nach Logik müsste man dann am besten mit 90 Jahren erst damit anfangen, (90+90=180 Jahre) mit 20 Jahren würde man sich ja selber schaden. Vielleicht lässt sich ja dann auch irgendwann die Geschwindigkeitstunfe regulieren?

    Wenn nicht und man von 90 auf 20 gejüngert ist, lässt man sich ein Protein von „altem Blut“ einführen und fängt dann wieder an zu altern? Coole Erfindung.

    Wenn man den Alterungsprozess anhalten könnte wo würdet ihr gerne stehen bleiben? 10,20,30,40 Jahren?

    Von Luft zu 9.05.2014

  3. Denke es hat nicht mit sich getrauen zu tun. Der Beitrag war nur ein kurzer Link-Verweis mit einer Zeile Kommentar. Andere Beiträge waren ausführlicher und haben mehr Diskussionen bewirkt…
    Daß in Märchen viel Wahrheit steckt merkte ich auch beim Lesen. Aus meiner Sicht geht es nicht um ein biologisches Alter – was ist schon Zeit? Es geht darum, das im Leben zu machen worauf man Lust hat. Dafür bedeutet das Gefühl der Lebenskraft sehr viel. Sich jung und vital zu fühlen motiviert mich Projekte umzusetzen und einmalige Erinnerungen zu schaffen. Also kommt es für mich nicht auf eine Zahl an, sondern auf das Lebensgefühl.

    Von Mantus zu 10.05.2014

  4. Das sehe ich genauso!:-)

    Von marianne zu 12.05.2014

  5. Du sprichst mir so aus dem Herzen.
    Zeit-was ist das? Das merkt man im Urlaub in einem Land mit vielen neuen Eindrücken. Nach 2 Wochen hat man das Gefühl schon 1 Jahr dort gewesen zu sein, gleichzeitig mit dem Gefühl erst gestern angereitst zu sein. Das Zeitgefühl ist einfach anders wie daheim mit Arbeit-Essen-Schlafen-Arbeit-Essen-Schlafen. Oder wenn man Dinge nicht gerne macht oder Schmerzen hat, kann 1 Stunde sehr lange sein.

    Meine Erfarung ist aber auch: das Glückgefühl das Zeitgefühl verlängert.
    Deshalb gilt meine Konzentration dem Glücksgefühl, denn wir vermehren DAS auf was wir unsere Konzentration richten, und somit verlängern wir „gefühlt“ auch unser Leben.
    _______________________
    Zitat: manches Leben ist wie Klopapier, lange, lange, doch verbraucht für …..
    Deshalb kann immer mehr den Satz annehmen: „machts kein Spass, dann lass es bleiben“ Erstmals hat dieser Satz einen heftigen Widerstand bei mir ausgelöst.

    In diesem Sinne wünsch ich euch allen meinen lieben Blogbeteiligten ein eindrucksvolles, glückerfülltes „gefühltes“ langes langes langes Wochendende.

    Von Luft zu 10.05.2014

  6. Ein guter Gedanke, den ich nur bestätigen kann!:-)

    Von marianne zu 12.05.2014

  7. Also auf die Frage wann ich den Alterungsprozess anhalten würde, wenn ich mir es aussuchen dürfte würde ich den mit ca. 35-40 Jahren anhalten wollen.
    Der Körper ist noch jung, geistig ist man auch schon über viel mehr Ängste, Vorurteile etc. drüber.

    Allerdings aus der Sicht das man vielleicht hier ist um möglichst viele Erfahrungen zu machen, könnte man einige gar nicht machen. z. B. wie es ist alt zu sein und sich trotzdem zu mögen oder alt zu sein und sich jung und fit zu fühlen …

    Uns Menschen macht es eh noch große Angst Entscheidungen treffen dürfen, wir sind so konditioniert worden Entscheidungen anderen zu überlassen, den Eltern, dem Staat, Gott… nur ja nichts selber entscheiden. Entscheidung = Verantwortung.
    Wir dürfen viel mehr Dinge selber entscheiden als wir „glauben“, vielleicht sogar bald länger zu leben, wer weiss ..

    Ich schaue aber auch gerne älteren Menschen ins Gesicht, schaue Ihre Haut an, Ihre Hände, jede Falte erzählt ihre Geschichte, wie dieser Mensch das Leben verbracht hat, was er gesehen und gefühlt hat, keine Haut ist wie die andere. Momentan gehört das schnelle altern noch in diese Welt, daher nehme ich es an.

    Von Hel zu 10.05.2014

  8. Da kann ich mitstauen und versinke in Beobachtungen und Gedanken… Körper älterer Menschen bieten Projektionsfläche für so viele Geschichten und Erfahrungen. Sich mit älteren Menschen zu unterhalten bedeutet einen kleinen Anteil ihrer Geschichten mit- und nachzuerleben. Wissen, Erfahrungen,… mir fehlen die Worte genau meine Faszination in Begrifflichkeiten zu setzen. Sie werden dem nicht gerecht.
    Ich habe oft das Gefühl, dass das Leben erst sehr spät verstanden wurde/wird. Und dann, ja dann, ist der Geist, der Verstand, die Seele in einem „maroden“, „verbrauchten“, „kranken“ Körper zu Hause. Ich mag nicht bei einem körperlichen Alter stehen bleiben. Ich hätte das Gefühl festzuhängen.
    Ich habe mit mitte dreißig erst verstanden, dass ich nicht nur meinen Geist formen und pflegen kann, sondern auch meinen Körper. Ich versuche zu lernen ihn zu verstehen und ihm gerecht zu werden. Was teilweise schwer umzusetzen ist, da Medien und Gesellschaft uns zu verstehen geben wollen, dass ein ungesunder und auf Defizit programmierter Alterungsprozess normal ist.
    Dennoch habe ich das Gefühl, dass wir uns geistig in den letzten Jahrzehnten sehr viel weiter entwickelt haben als unser körperliches Empfinden. Ich fände es daher schön, langsamer gesund zu altern. Mich nicht über Gebrechen oder körperlich aufkommende Defizite zu definieren, sondern zu erleben, dass der „Verfall“ langsamer, bewusster und steuerbarer passiert. 2 – 3 x langsamer zu altern, der „geistigen“ Geschwindigkeit angepasst, fände ich gut. Ich finde es schön und spannend zu altern. Mein Geist wird reicher und reifer an Erlebtem und mein Körper erzählt Geschichten drumherum. 🙂

    Von Hakamaya zu 12.05.2014

  9. Ja, altern kann man auf verschiedene Weise verstehen. Reife möchte ich auch nicht missen, doch diese gesellschaftliche Konditionierung auf den Tod, die „drei Lebensphasen“ u.ä. lehne ich ab, so wie immer mehr Menschen es tun.

    Von Mantus zu 12.05.2014

  10. Danke für Deinen interessanten Beitrag. Ja, Geist und Körper sind eins, und so sollten wir uns sowohl um das eine wie um das andere kümmern, bewusst und mit der Verantwortung für das eigene Leben.;-)

    Von marianne zu 12.05.2014

  11. „Bist du glücklich, dann informiere BITTE dein Gesicht! “ Hab den Satz heute gehört, gelaechelt, und an unsere feine Diskussion gedacht. Nehme mir zu Herzen lächle selber sehr wenig! Sieht ein laechldes Gesicht nicht gleich jünger aus?

    Von Hel zu 13.05.2014

  12. Liebe HelEne,
    Du hast Recht! Ich werde auch noch viel mehr lächeln! :-)))))

    Von marianne zu 14.05.2014

  13. Liebe Hel, liebe Marianne,

    ich begrüße Euren Enthusiasmus, was das tägliche, mehrfach zu wiederholende Lächel-Experiment angeht. Jedoch soll Euch gesagt sein, dass Lächeln Falten gibt… wenn wir nur auf das rein Körperliche achten. – Jedoch was viel mehr zählt ist, dass die richtige innere Einstellung, die Aura, die entsteht, das positive Gefühl, welches in einem beim Lächeln wächst und emporsteigt eine super Verjüngungskur darstellt. 🙂

    Von Hakamaya zu 23.05.2014

  14. 🙂 Ach deshalb haben die über 50 Jährigen Frauen die aussehen wie unter 30 auf der ganzen Welt die gleiche Mimik. Sie „dürfen“ nicht lächeln weil Sie Falten bekommen! Na ja, schön das die Welt so bunt ist. Ich habe auch nicht mehr viel Zeit es mir zu überlegen zwischen Falten vermeiden oder ob meine Falten am Mundwinkel nach oben oder nach unten abfallen :-), aber mal was ohne Ironie, es sind ja zwei Dinge sich jung fühlen und jung aussehen, diese widersprechen sich sicher auch nicht sondern greifen viel mehr ineinander.

    Von Hel zu 24.05.2014

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